Bei der Namensgebung soll man wahrscheinlich an Preziosen denken und so schlecht ist die Assoziation nicht. Schließlich geht es hier um eine wunderbare Art, nette und nachhaltige Präsentationen zu erstellen. Nicht etwa nur einfache Computerpräsentationen, wie man sie mit Keynote, Impress und Powerpoint erstellen kann. Die Prezi-Präsentationen sind einfach witziger und besser. Bilder können zweckgebunden integriert werden und auch passende Videos von Youtube lassen sich an beliebiger Stelle einbinden.
Die Nutzung im Unterricht ist vielfältig! Ob bei der selbständigen Erarbeitung eines Themenbereichs durch die Schüler mit einem fertigen Prezi, bei der lehrerzentrierten Präsentation mit Prezi-Unterstützung oder aber beim - zugegebenen nicht unaufwändigen - Erstellen eines eigenen Prezis, der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt.
Am besten macht man sich selbst ein Bild, wenn man etwa die Sieben Weltwunder nahegebracht bekommt. Bei diesem Prezi wird wunderbar deutlich, wie stark es bei der Strukturierung hilft, denn innerhalb einer klugen Gesamtstruktur wird immer hin und her gesprungen. Im Nachhinein kann der Betrachter einzelne Punkte nochmals in Ruhe ansteuern und betrachten oder aber das Gesamtbild in den Blick nehmen.
Nett auch dieses Schülerreferat zum Thema Imperialismus, hier werden die technischen Möglichkeiten schön ausgenutzt, wenn auch manchmal der Text etwas schwer lesbar ist:
Schließlich noch mein erster Versuch über die Gefahren im Internet:
Um selbst ein Prezi zu erstellen, muss man sich nur anmelden. Wenn man seine Ergebnisse dann öffentlich macht, bleibt alles kostenlos!
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Donnerstag, 27. Januar 2011
Montag, 5. Juli 2010
Elektronisch unterrichten muss wohl doch sein
"Internet macht nicht dümmer" so titelt die Süddeutsche Zeitung von heute im Feuilleton. Natürlich, ob "Druckerpresse, Zeitungen, Taschenbücher oder Fernsehen - sie alle erklärte man zu Bedrohungen für die geistige Leistungskraft und die Charakterstärke ihrer Konsumenten", schreibt Steven Pinker, Professor für Psychologie in Harvard, wohl nicht ganz zu Unrecht. Den häufig gezogenen Schluss daraus aber, dass Präsentationsprogramme, Suchmaschinennutzung und die Nutzung von Twitter unsere Intelligenz schmälerten, weist er weit von sich.
"Würden elektronische Medien die Intelligenz gefährden, so müsste die wissenschaftliche Qualität längst ins Bodenlose stürzen. Aber neue Entdeckungen und Erfindungen entstehen mit der Geschwindigkeit von Fruchtfliegen; der Fortschritt ist atemberaubend", so Pinker weiter. Ganz klar, dass man durch Musik eben nicht besser in Mathematik wird und durch Latein eben nicht zwangsläufig ein logisch denkendes Genie. Ein erstes Fazit: "Die Effekte, die der Konsum elektronischer Medien hat, sind also wahrscheinlich begrenzter, als die Ängste vor ihnen vermuten lassen würden." Statt über immer neue elektronische Ablenkung zu lamentieren, sollten wir lieber auf Selbstkontrolle setzen und zu "intellektueller Tiefgründigkeit" ermuntern. Welcher überzeugte Lehrer würde hier nicht laut Hurra schreien wollen? Denn diese Selbstkontrolle (auch im Umgang mit immer neuen Medien) und intellektuelle Tiefgründigkeit muss intensiv gelernt werden, nicht nur, aber auch mit elektronischen Medien.
Pinker schließt mit einem Aufruf an alle, die Wissen und Können vermitteln wollen: "Zum Glück helfen uns Internet und Informationstechnologien dabei, unseren kollektiven intellektuellen Output zu bewältigen[...]. Diese Technologien sind weit davon entfernt, uns dumm zu machen, ganz im Gegenteil: einzig durch sie werden wir klug bleiben." Auch elektronisch unterrichten ist in jeder Hinsicht sinnvoll. Immer wieder mal!
"Würden elektronische Medien die Intelligenz gefährden, so müsste die wissenschaftliche Qualität längst ins Bodenlose stürzen. Aber neue Entdeckungen und Erfindungen entstehen mit der Geschwindigkeit von Fruchtfliegen; der Fortschritt ist atemberaubend", so Pinker weiter. Ganz klar, dass man durch Musik eben nicht besser in Mathematik wird und durch Latein eben nicht zwangsläufig ein logisch denkendes Genie. Ein erstes Fazit: "Die Effekte, die der Konsum elektronischer Medien hat, sind also wahrscheinlich begrenzter, als die Ängste vor ihnen vermuten lassen würden." Statt über immer neue elektronische Ablenkung zu lamentieren, sollten wir lieber auf Selbstkontrolle setzen und zu "intellektueller Tiefgründigkeit" ermuntern. Welcher überzeugte Lehrer würde hier nicht laut Hurra schreien wollen? Denn diese Selbstkontrolle (auch im Umgang mit immer neuen Medien) und intellektuelle Tiefgründigkeit muss intensiv gelernt werden, nicht nur, aber auch mit elektronischen Medien.Pinker schließt mit einem Aufruf an alle, die Wissen und Können vermitteln wollen: "Zum Glück helfen uns Internet und Informationstechnologien dabei, unseren kollektiven intellektuellen Output zu bewältigen[...]. Diese Technologien sind weit davon entfernt, uns dumm zu machen, ganz im Gegenteil: einzig durch sie werden wir klug bleiben." Auch elektronisch unterrichten ist in jeder Hinsicht sinnvoll. Immer wieder mal!
Bild von www.freestockphotos.com
Mittwoch, 2. Juni 2010
Referate mit dem Handy?
Auf dem Schulgelände kommen mir einige Schüler entgegen, mit Handys in der Hand. Sie fotografieren, das Gebäude, die Mensa, den Schulleiter. Eigentlich sind Handys in unserer Schule verboten, aber hier zeigt sich der praktische Nutzen. Sie drehen auch kleine Filmchen. Konzentriert, ein bisschen aufgeregt, einander Tipps gebend, was denn ein lohnendes Motiv wäre.
Auf Nachfragen sagen die Schüler: Wir bereiten ein Referat vor zum Thema "Unsere Schule" und wir brauchen natürlich Bildmaterial. Was daraus geworden ist? Keine Ahnung! Aber die Schüler waren hochmotiviert und setzten sich mit ihrer neuen Schule - es handelte sich um Fünftklässler - auseinander. Sie zeigten zudem, wie entspannt sie mit dem für sie völlig selbstverständlichen Medium umgehen können.
Das sollte man für den Unterricht doch viel häufiger nutzbar machen, oder nicht?
Im Internet finden Sie weitere Ideen zum Handy im Unterricht und wie Handys beim Lernen helfen, z.B. im Fach Mathematik.
Auf Nachfragen sagen die Schüler: Wir bereiten ein Referat vor zum Thema "Unsere Schule" und wir brauchen natürlich Bildmaterial. Was daraus geworden ist? Keine Ahnung! Aber die Schüler waren hochmotiviert und setzten sich mit ihrer neuen Schule - es handelte sich um Fünftklässler - auseinander. Sie zeigten zudem, wie entspannt sie mit dem für sie völlig selbstverständlichen Medium umgehen können.Das sollte man für den Unterricht doch viel häufiger nutzbar machen, oder nicht?
Im Internet finden Sie weitere Ideen zum Handy im Unterricht und wie Handys beim Lernen helfen, z.B. im Fach Mathematik.
photo © LORENTE Jerome for openphoto.net CC:Attribution-ShareAlike
Kleiner Nachtrag: Hier finden Sie die dabei entstandenen Fotos!
Mittwoch, 12. Mai 2010
Karikaturen und Bilder anschaulich erklären (lassen) mit Photo-Booth
Lassen Sie Ihre Schüler Bilder, Plakate, Fotos oder Karikaturen erklären? Fällt Ihnen auch auf, das die Schüler manchmal nicht genau genug hinschauen, über Einzelheiten hinweg gehen usw. Dann hilft Ihnen vielleicht diese Idee weiter, die zum genauen Hinschauen verleiten möchte, zugleich aber den Schülern viel Spaß macht. Ein keineswegs perfektes Beispiel für ein Ergebnis, das ich selbst testweise erstellt habe, können Sie sich im folgenden Video-Fenster ansehen:
Und so kann man's nachmachen: Mit der Mac-Software PhotoBooth lassen sich kleine Filmchen drehen. Wollen Sie nun eine Karikatur beschreiben oder deuten (lassen), öffnen Sie zunächst das Programm PhotoBooth (das es nur für den Mac gibt) und klicken Sie unten auf das kleine Filmrollen-Symbol. Unter Effekte wählen Sie nun den Bereich aus, in dem Sie Benutzerhintergründe einfügen können. Nun ziehen Sie - z.B. vom Schreibtisch - Ihre Karikatur in den Hintergrund. Und schon können Sie (achten Sie dabei auf gute Lichtverhältnisse) beginnen. Nach dem klicken des Start-Buttons müssen Sie kurz das Bild verlassen. Jetzt kann die Aufnahme gestartet werden. Sie können das Bilder erläutern und den Schülern das Video zur Verfügung stellen. Möglich ist etwa eine Veröffentlichung in Moodle, etwa zur Ergebnisüberprüfung.
Noch besser ist es natürlich, wenn die Schülerinnen und Schüler selbstständig einen Text erarbeiten und auf dessen Basis die Karikatur erläutern. Das erwartet von den Schülern ein extrem hohes Maß an Konzentration auf Wesentliches und genaues Hinsehen. Auf dieses Weise können Sie den Schülern eine völlig neue Art der Ergebnissicherung abverlangen, die zudem auch allen anderen Schülern zum wiederholten Ansehen zur Verfügung steht.
Nicht nur im Fach Geschichte ließe sich diese Funktion gewinnbringend nutzen, auch bei einer Bildbeschreibung im Fach Deutsch und in verschiedensten Bereich in den Fremdsprachen macht der Einsatz Sinn.
Falls Sie eine noch genauere Einführung in die Nutzung von PhotoBooth benötigen, ist diese Seite der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in Dillingen hilfreich.
Und so kann man's nachmachen: Mit der Mac-Software PhotoBooth lassen sich kleine Filmchen drehen. Wollen Sie nun eine Karikatur beschreiben oder deuten (lassen), öffnen Sie zunächst das Programm PhotoBooth (das es nur für den Mac gibt) und klicken Sie unten auf das kleine Filmrollen-Symbol. Unter Effekte wählen Sie nun den Bereich aus, in dem Sie Benutzerhintergründe einfügen können. Nun ziehen Sie - z.B. vom Schreibtisch - Ihre Karikatur in den Hintergrund. Und schon können Sie (achten Sie dabei auf gute Lichtverhältnisse) beginnen. Nach dem klicken des Start-Buttons müssen Sie kurz das Bild verlassen. Jetzt kann die Aufnahme gestartet werden. Sie können das Bilder erläutern und den Schülern das Video zur Verfügung stellen. Möglich ist etwa eine Veröffentlichung in Moodle, etwa zur Ergebnisüberprüfung.
Noch besser ist es natürlich, wenn die Schülerinnen und Schüler selbstständig einen Text erarbeiten und auf dessen Basis die Karikatur erläutern. Das erwartet von den Schülern ein extrem hohes Maß an Konzentration auf Wesentliches und genaues Hinsehen. Auf dieses Weise können Sie den Schülern eine völlig neue Art der Ergebnissicherung abverlangen, die zudem auch allen anderen Schülern zum wiederholten Ansehen zur Verfügung steht.
Nicht nur im Fach Geschichte ließe sich diese Funktion gewinnbringend nutzen, auch bei einer Bildbeschreibung im Fach Deutsch und in verschiedensten Bereich in den Fremdsprachen macht der Einsatz Sinn.
Falls Sie eine noch genauere Einführung in die Nutzung von PhotoBooth benötigen, ist diese Seite der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in Dillingen hilfreich.
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Donnerstag, 22. April 2010
Referate sinnvoll vorbereiten durch visuelle Begriffsrecherche
Sicher ist es Ihnen schon aufgefallen: Wenn Schüler Referate vorbereiten, nutzen sie wikipedia. Das ist nicht immer sinnvoll, schon garnicht immer ausreichend, manchmal aber auch viel zu umfangreich. Die Schüler müssen sicher auch lernen andere Medien als das Internet zu nutzen.
Wer aber seine Referatsvorbereitung unter anderem mit wikipedia bestreitet, sollte das vielleicht in besonderer Weise tun und dazu den Eyeplorer verwenden.
Dann sieht das Ergebnis einer Recherche nach dem Begriff "Web 2.0" nicht mehr so aus wie in der klassischen Wikipedia-Ansicht (auf dem Bild links), sondern wird in einem bunten Kreis dargestellt, der insbesondere die Verlinkungen zu den verschiedensten anderen Wikipedia-Artikeln repräsentiert.
Bunter Schnickschnack? Nein, eher sinnvolle Strukturierung. Zentrale Begriffe werden mit großen Stichworten repräsentiert, weniger wichtige Begriffe sind kleiner zu sehen. Die Stichworte sind zudem Oberbegriffen zugeordnet (etwa: Wissenschaft & Technologie, Personen, Gesundheit), die je nach Suchbegriff in Inhalt und Größe - je nach Relevanz für das Thema - variieren. Sicherlich: Manche Begriffe und Zuordnungen sind durchaus streibar, aber insgesamt handelt es sich um ein kluges Recherche-Instrument.
Natürlich kann ich mit der Maus über die einzelnen Begriffe gehen und erhalte eine kurze Erklärung, in welchem Zusammenhang der Begriff im entsprechenden wikipedia-Artikel verwendet wird. Auch kann im Rahmen des Kreises ein für meine Recherche besonders wichtiger Begriff ausgewählt werden, auf den die Recherche dann beschränkt wird, falls ich mich etwa nur für die naturwissenschaftlichen Aspekte in Angela Merkels Karriere interessiere.
Meldet man sich - natürlich kostenlos - an, kann man zudem gefundene Informationen ganz einfach in einem Online-Notizbuch sammeln und hat immer wieder Zugang auf die gesammelten Informationen. Alle anderen Funktionen sind aber auch ohne Anmeldung nutzbar. Ob ich Informationen für ein Referat oder aber eine Facharbeit oder ein Portfolio zu einem Thema zusammenstelle, der Eyeplorer dürfte eine große Hilfe sein, mindestens bei der Strukturierung und der Planung eines Themas.
Wie einfach die Nutzung ist, wird mit Hilfe dieses Videos sehr schön deutlich. Ein Dank an Nik Peachey für diesen Tipp.
Wer aber seine Referatsvorbereitung unter anderem mit wikipedia bestreitet, sollte das vielleicht in besonderer Weise tun und dazu den Eyeplorer verwenden.
Dann sieht das Ergebnis einer Recherche nach dem Begriff "Web 2.0" nicht mehr so aus wie in der klassischen Wikipedia-Ansicht (auf dem Bild links), sondern wird in einem bunten Kreis dargestellt, der insbesondere die Verlinkungen zu den verschiedensten anderen Wikipedia-Artikeln repräsentiert.
Bunter Schnickschnack? Nein, eher sinnvolle Strukturierung. Zentrale Begriffe werden mit großen Stichworten repräsentiert, weniger wichtige Begriffe sind kleiner zu sehen. Die Stichworte sind zudem Oberbegriffen zugeordnet (etwa: Wissenschaft & Technologie, Personen, Gesundheit), die je nach Suchbegriff in Inhalt und Größe - je nach Relevanz für das Thema - variieren. Sicherlich: Manche Begriffe und Zuordnungen sind durchaus streibar, aber insgesamt handelt es sich um ein kluges Recherche-Instrument.Natürlich kann ich mit der Maus über die einzelnen Begriffe gehen und erhalte eine kurze Erklärung, in welchem Zusammenhang der Begriff im entsprechenden wikipedia-Artikel verwendet wird. Auch kann im Rahmen des Kreises ein für meine Recherche besonders wichtiger Begriff ausgewählt werden, auf den die Recherche dann beschränkt wird, falls ich mich etwa nur für die naturwissenschaftlichen Aspekte in Angela Merkels Karriere interessiere.
Meldet man sich - natürlich kostenlos - an, kann man zudem gefundene Informationen ganz einfach in einem Online-Notizbuch sammeln und hat immer wieder Zugang auf die gesammelten Informationen. Alle anderen Funktionen sind aber auch ohne Anmeldung nutzbar. Ob ich Informationen für ein Referat oder aber eine Facharbeit oder ein Portfolio zu einem Thema zusammenstelle, der Eyeplorer dürfte eine große Hilfe sein, mindestens bei der Strukturierung und der Planung eines Themas.
Wie einfach die Nutzung ist, wird mit Hilfe dieses Videos sehr schön deutlich. Ein Dank an Nik Peachey für diesen Tipp.
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Samstag, 3. April 2010
Filme von Youtube zielgenau im Unterricht nutzen
Verwenden Sie im Unterricht Filme oder Filmausschnitte von Youtube? Bekommen die Schülerinnen und Schüler dann einen Arbeitsauftrag á la "Schaue dir einen Auschnitt aus dem Film "Da Vinci Code" ab Minute 3.06 bis Minute 5.03 an. Sieh dir genau an, wie der Vortrag von Prof. Langdon (gespielt von Tom Hanks) mit der Multimedia-Präsentation im Hintergrund zusammenhängt. Was fällt dir auf? "
Das Problem bei dieser Aufgabe ist, dass die Schüler von dem, was vorher ist und von dem, was nachher kommt, abgelenkt sind vom eigentlichen Problem, nämlich der Frage danach, wie eine gute Computer-Präsentation aussehen kann. Die Konzentration auf das Wesentliche geht verloren. Manchmal ist in einem Video auch die Lösung enthalten, die Schüler besser selbst entwickelt hätten.
Ganz einfache Abhilfe schafft hier die schöne Online-Anwendung safeshare.tv Hier können Sie den Schülern nur den Filmausschnitt von der youtube-Seite zur Verfügung stellen, den diese auch sehen sollen. Das geht denkbar einfach. Die Aufgabenstellung wird dadurch aber wirklich übersichtlich und kann sich auf den zentralen Untersuchungsaspekt konzentrieren: "Schaue dir diesen Ausschnitt aus dem Spielfilm "Da Vinci Code" an. Sieh dir genau an, wie der Vortrag von Prof. Langdon (gespielt von Tom Hanks) mit der Multimedia-Präsentation im Hintergrund zusammenhängt. Was fällt dir auf?"
Jetzt können die Schüler den Film ansehen: Ohne die Abschnitte vorher und nachher, ohne von Werbung für andere Youtube-Filme abgelenkt zu werden und zudem auch noch als zentrale Information mitten auf dem Bildschirm. Eine sinnvolle und notwendige Reduktion!
Das Problem bei dieser Aufgabe ist, dass die Schüler von dem, was vorher ist und von dem, was nachher kommt, abgelenkt sind vom eigentlichen Problem, nämlich der Frage danach, wie eine gute Computer-Präsentation aussehen kann. Die Konzentration auf das Wesentliche geht verloren. Manchmal ist in einem Video auch die Lösung enthalten, die Schüler besser selbst entwickelt hätten.Ganz einfache Abhilfe schafft hier die schöne Online-Anwendung safeshare.tv Hier können Sie den Schülern nur den Filmausschnitt von der youtube-Seite zur Verfügung stellen, den diese auch sehen sollen. Das geht denkbar einfach. Die Aufgabenstellung wird dadurch aber wirklich übersichtlich und kann sich auf den zentralen Untersuchungsaspekt konzentrieren: "Schaue dir diesen Ausschnitt aus dem Spielfilm "Da Vinci Code" an. Sieh dir genau an, wie der Vortrag von Prof. Langdon (gespielt von Tom Hanks) mit der Multimedia-Präsentation im Hintergrund zusammenhängt. Was fällt dir auf?"
Jetzt können die Schüler den Film ansehen: Ohne die Abschnitte vorher und nachher, ohne von Werbung für andere Youtube-Filme abgelenkt zu werden und zudem auch noch als zentrale Information mitten auf dem Bildschirm. Eine sinnvolle und notwendige Reduktion!
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Dienstag, 1. Dezember 2009
Was haben eigentlich Portfolios (statt an der Börse) im Unterricht zu suchen?
Haben Sie sich diese Frage schon gestellt? Was Portfolios denn sollen, wozu sie da sind: Zeigen, was man gelernt hat und vor allem auch wie man gelernt hat. Genau genommen: Dokumentation, Sammeln, Reflektieren, Präsentieren, darum geht's, das kann uns Lehrern doch nur Recht sein, nur: "Ist dafür die letzte Klassenarbeit in Biologie wirklich das Richtige? Zeigen, wie man gelernt hat darüber geben Zeugnisnoten keinen Aufschluss das ist inzwischen bekannt. Mit dem Portfolio können Schüler ihren Lernprozess sichtbar machen.
Die Methode, die sich dahinter verbirgt, bietet weit mehr als eine Sammelmappe für besonders gelungene Arbeitsblätter. Und es ändert sich eine Menge, auf beiden Seiten: Lehrer müssen lernen, Kontrolle abzugeben; Schüler lernen, auszuwählen, was ihnen wichtig ist. Das bedeutet mehr Lernberatung auf der einen, mehr Selbstständigkeit auf der anderen Seite. Der Weg ist das Ziel, Fehler und vermeintliche Schwächen bekommen einen anderen Stellenwert und auch die Präsentation gehört dazu. Alles nur Idealvorstellungen von Unterricht? Die Schulpraxis in Bielefeld, Hockenheim oder Oberhausen zeigt: Die Mühen der Umsetzung lohnen sich für alle." Mit diesem Text informiert der SWR über diesen absolut knapp dreißigminütigen, hörenswerten Beitrag über den Einsatz von Portfolios. Wie sagt einer der Schüler im Beitrag: "Man kreiert eine Mappe".
Weitere informative Links zum Portfolio-Einsatz und zur sinnvollen, zielorientierten Nutzung sind auf der ZUM-Wiki-Seite zusammengestellt.
Weitere informative Links zum Portfolio-Einsatz und zur sinnvollen, zielorientierten Nutzung sind auf der ZUM-Wiki-Seite zusammengestellt.
Foto von openphoto.net - Sarah Klockars-Clauser
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