Nichtsdestotrotz können Schüler mit dem Moviemaker kleine Szenen selbst entwickeln, ob im Literaturunterricht, im Sprachunterricht - auch in der Fremdsprache übrigens - oder bei der Gestaltung von zentralen historischen Szenen. Wie wäre es mit einem Dialog zwischen Robespierre und Danton? Oder einem Gespräch in lateinischer Sprache? Möglich wäre sicher auch einen Sachverhalt von den Figuren erklären zu lassen. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Danke für den Hinweis übrigens an Nik Peachey.
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Freitag, 28. Mai 2010
Literarische Vorlagen oder historische Szenen zu Trickfilmen verarbeiten
Einen Text zu lesen und danach produktionsorientiert zu arbeiten, ist in der Literaturdidaktik ein alter Hut. Das Produkt mit dem Computer zu erstellen hat verschiedene Vorteile. Wenn es zudem noch eine nette kleine, zudem kostenlose Online-Anwendung wie den dvolver Moviemaker gibt, umso mehr.
So lässt sich eine Szene mit verschiedenen Figuren direkt online erstellen und dann (an Freunde oder den Lehrer) per Mail verschicken. Das ist nicht nur schön, sondern auch spannend. Zudem kann man durch Auswahl von Musik und Figuren zeigen, wie gut man den Text gelesen und verstanden hat. Ob ich nun einen Dialog zwischen Faust und Mephisto, ein Gedicht oder ein Märchen umsetze, spielt dabei eigentlich keine Rolle. Allerdings kommt das das kleine, intuitiv zu bedienende Programm insbesondere im Bereich der Oberstufe auch schnell an seine Grenzen, wie mein kleines Beispiel zu einem Ausschnitt aus einer Szene aus Goethes Faust beweist.
Nichtsdestotrotz können Schüler mit dem Moviemaker kleine Szenen selbst entwickeln, ob im Literaturunterricht, im Sprachunterricht - auch in der Fremdsprache übrigens - oder bei der Gestaltung von zentralen historischen Szenen. Wie wäre es mit einem Dialog zwischen Robespierre und Danton? Oder einem Gespräch in lateinischer Sprache? Möglich wäre sicher auch einen Sachverhalt von den Figuren erklären zu lassen. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Danke für den Hinweis übrigens an Nik Peachey.
Nichtsdestotrotz können Schüler mit dem Moviemaker kleine Szenen selbst entwickeln, ob im Literaturunterricht, im Sprachunterricht - auch in der Fremdsprache übrigens - oder bei der Gestaltung von zentralen historischen Szenen. Wie wäre es mit einem Dialog zwischen Robespierre und Danton? Oder einem Gespräch in lateinischer Sprache? Möglich wäre sicher auch einen Sachverhalt von den Figuren erklären zu lassen. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Danke für den Hinweis übrigens an Nik Peachey.
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Freitag, 27. November 2009
Darf man Schöne Literatur zu Comics verarbeiten?
Die Fragestellung ist natürlich schon völlig falsch. Besser wäre: Müssten nicht mehr Comics in Schule und Unterricht gelesen werden, denn schließlich sind sie (und das nicht nur wegen Veröffentlichungen wie Persepolis, Maus oder den Comics von Robert Crumb) thematisch und formal wirklich spannend!
Das aber nur am Rande: wenn Schüler sich mit Literatur auseinandersetzen, kann nicht immer unmittelbar analysiert werden. Oft sind Texte für Schüler nicht einfach zu verstehen, sind - oberflächlich rezipiert - nicht in der nötigen Tiefe verstanden. Vielleicht, weil manchmal Zeit und Muße für eine wortwörtliche Auseinandersetzung mit dem Text fehlt. Eine Idee, um einen tiefer reichenden Blick in den Text zu ermöglichen, ist die Umsetzung der literarischen Vorlage, ob ein Kapitel oder ein kleinerer Abschnitt aus einem Jugendbuch, eine Szene aus einem Drama oder ein Gedicht spielt keine Rolle. Fast alles ist erlaubt. Die Idee ist auch nicht wirklich neu, ob für Fabel oder Jugendbuch.
Das vorliegende Beispiel zu Storms Husum-Gedicht (Klick auf das Bild zum Vergrößern), zeigt, was möglich ist. Natürlich ersetzt die Erstellung des Comics keine formale Analyse, das Versschema wird ja aufgebrochen, aber inhaltlich wissen die Schüler nach der Präsentation, genauer, worum es geht!
Halbwegs professionell lassen sich Comics oder Bildergeschichten mit dem einfachen Programm Comic Life umsetzen. Die Software gibt es für Mac und Windows und auf der Seite der Pädagogischen Hochschule Nordwestschweiz wird mit einem schönen Video erklärt, wie man die Software verwendet. Man kann die Schüler ihre Bilder selbst produzieren lassen, mit Photo-Handy und Digitalkamera kaum ein Problem, man kann aber auch entsprechende Bilder in einer OpenSource-Datenbank (dann darf man sie auch wirklich verwenden) herunterladen, z.B. bei OpenPhoto oder bei den Wikimedia Commons schauen. Auch mit selbst gezeichneten Bildern kann man wie im Beispiel von Alice in Wonderland wunderbar arbeiten.
Den Schülern macht die Arbeit Riesenspaß. Und auch Foto-Stories lassen sich so wunderbar einfach umsetzen.
Das aber nur am Rande: wenn Schüler sich mit Literatur auseinandersetzen, kann nicht immer unmittelbar analysiert werden. Oft sind Texte für Schüler nicht einfach zu verstehen, sind - oberflächlich rezipiert - nicht in der nötigen Tiefe verstanden. Vielleicht, weil manchmal Zeit und Muße für eine wortwörtliche Auseinandersetzung mit dem Text fehlt. Eine Idee, um einen tiefer reichenden Blick in den Text zu ermöglichen, ist die Umsetzung der literarischen Vorlage, ob ein Kapitel oder ein kleinerer Abschnitt aus einem Jugendbuch, eine Szene aus einem Drama oder ein Gedicht spielt keine Rolle. Fast alles ist erlaubt. Die Idee ist auch nicht wirklich neu, ob für Fabel oder Jugendbuch.
Das vorliegende Beispiel zu Storms Husum-Gedicht (Klick auf das Bild zum Vergrößern), zeigt, was möglich ist. Natürlich ersetzt die Erstellung des Comics keine formale Analyse, das Versschema wird ja aufgebrochen, aber inhaltlich wissen die Schüler nach der Präsentation, genauer, worum es geht!Halbwegs professionell lassen sich Comics oder Bildergeschichten mit dem einfachen Programm Comic Life umsetzen. Die Software gibt es für Mac und Windows und auf der Seite der Pädagogischen Hochschule Nordwestschweiz wird mit einem schönen Video erklärt, wie man die Software verwendet. Man kann die Schüler ihre Bilder selbst produzieren lassen, mit Photo-Handy und Digitalkamera kaum ein Problem, man kann aber auch entsprechende Bilder in einer OpenSource-Datenbank (dann darf man sie auch wirklich verwenden) herunterladen, z.B. bei OpenPhoto oder bei den Wikimedia Commons schauen. Auch mit selbst gezeichneten Bildern kann man wie im Beispiel von Alice in Wonderland wunderbar arbeiten.
Den Schülern macht die Arbeit Riesenspaß. Und auch Foto-Stories lassen sich so wunderbar einfach umsetzen.
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